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Ein Gast. Ein Buch. Eine Stunde.


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Foto: © olly

Finsterwalde, 24.04.2020 - Wann erfolgen weitere Lockerungen, die einen hoffnungsvollen Ausblick zurück in ein normales Leben erlauben? Diese und viele andere Fragen beschäftigen uns in diesen Tagen. Doch strömen mit den Lockerungen dann wirklich umgehend die Kulturbegeisterten zurück in die seit Wochen leerstehenden Veranstaltungsräume? Die Hoffnung bleibt. Gleichwohl gibt es eine erste Studie aus den USA wonach etwa die Hälfte der Befragten angaben, auch nach dem Abflauen der Pandemie nicht mehr oder erst nach vielen Monaten z.B. wieder in ein Kino zu gehen. Knapp die Hälfte behaupteten, dass alleine der Gedanke, sich mit vielen anderen in einen geschlossenen Raum zu setzen, sie für lange Zeit beunruhigen würde.

Immer häufiger kommt daher jetzt die Kultur direkt zum Publikum. "Man nimmt sich die Öffentlichkeit, die noch da ist. Das Internet. Auftritte werden gestreamt […].", schrieb gerade der SPIEGEL über den rasanten Zuwachs von Livestreamings in allen Bereichen des Kulturbetriebes. Ziel ist es, einerseits ein Lebenszeichen von sich zu geben, andererseits und das vor allen Dingen, das Publikum zu unterhalten und für einen kurzen Augenblick aus der Isolation herauszuholen. Aber auch: "Zeigen, dass man sich den Spaß nicht nehmen lässt." Vielleicht ist das Streamen zugleich ein Format der Zukunft. Einige frühere Gäste der Finsterwalder Stadtgespräche nutzen bereits diese Art des öffentlichen Auftritts (z.B. die Journalistin und Schriftstellerin Hatice Akyün).

Auch wir wollen nun die Finsterwalder Stadtgespräche zur kurzzeitigen Ablenkung und Unterhaltung in die Wohnzimmer holen. Erstmals wird die langjährige Veranstaltungsreihe per Livestream übertragen: Ein Gast, ein Buch, eine Stunde. Die Übertragung kann auf einem PC, Laptop oder mobilen Gerät mit Internetverbindung von jedem Interessierten kostenlos online verfolgt werden. In dem die Stadtgespräche an einem ganz anderen Ort und in einem neuen Rahmen stattfinden, wagen wir ein kleines Experiment. Etwas, was bis vor kurzem noch völlig undenkbar erschien. Nicht alles wird möglicherweise gleich perfekt funktionieren. Doch besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Erster Gast in diesem Format ist am 9. Mai der Schriftsteller und Journalist Benjamin Maack mit seinem aktuellen Buch "Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein" (Buch und Leseprobe hier). Informationen zum Livestream stehen auf unserer Webseite www.finsterwalder-stadtgespraeche.de/livestream/ zur Verfügung.

Die ursprünglich für diesen Tag geplante Veranstaltung mit der Schauspielerin Esther Esche und Andreas Greger, einem Solocellisten der Staatskapelle Berlin, wird auf Sonnabend, 22. August 2020, um 19 Uhr verlegt. Bereits erworbene Eintrittskarten behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Dokument: PDF, 98 KB
OpenPR: www.openpr.de/news/1085021/Ein-Gast-Ein-Buch-Eine-Stunde.html
Pressemitteilung WS: pressemitteilung.ws/node/766023

Anmeldung: es ist keine Anmeldung erforderlich

Informationen/Rückfragen:

E-Mail: info(at)finsterwalder-stadtgespraeche.de
Webseite: www.finsterwalder-stadtgespraeche.de

Veranstaltungsort:

Finsterwalder Stadtgespräche am 09.05.2020 von 19 bis 20 Uhr, www.finsterwalder-stadtgespraeche.de/livestream/

Sämtliche Pressetexte zu allen bisherigen Veranstaltungen finden Sie hier »

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